Clausa

Arbeitsrecht

Arbeitsvertrag mit KI analysieren

Clausa prüft Arbeitsverträge mit branchenspezifischen Regeln, die generische KI-Tools nicht haben. KSchG, TzBfG, BAG-Rechtsprechung — trainiert auf deutschem Arbeitsrecht.

Das Problem

  • Generische KI versteht Arbeitsrecht nicht — Kündigungsfristen, Probezeitregelungen und Wettbewerbsverbote werden oberflächlich behandelt.
  • Aufhebungsvereinbarungen, Abfindungshöhen und Sozialversicherungsfolgen erfordern branchenspezifisches Wissen.
  • US-Hosting bedeutet Datenreise außerhalb der EU — mit personenbezogenen Mitarbeiterdaten ein unvertretbares Risiko.

Die Clausa-Lösung

  • Symbol-AI-Architektur für Arbeitsvertrags-Klauseln: LLM und Wissens-Graph heute, Symbolic-Compliance-Layer im Ausbau.
  • Integrierte Regeln: KSchG, TzBfG, BAG-Rechtsprechung, Abfindungs-Optimierung.
  • Datenstandort Deutschland (EU), DSGVO-konform, §203-StGB-konform — strikte Mandantentrennung.

Warum Symbol-AI bei Arbeitsrecht funktioniert

Arbeitsvertragsrecht ist Struktur: KSchG-Anwendungsschwellen, TzBfG-Fristen, BAG-Auslegungsregeln. Clausa kombiniert neuronales Sprachverständnis mit regelbasierter Compliance-Prüfung.

  • 17 LLM+Knowledge-Graph-Workflows: Clausa HR führt branchenspezifische Prüfpfade für Probezeit, Befristung, Aufhebungsvereinbarung und Wettbewerbsverbot — trainiert auf KSchG und BAG-Rechtsprechung.
  • Neuro-Symbolische Pipeline: Sprachverständnis für Vertragsklauseln kombiniert mit regelbasierter Compliance-Prüfung.
  • Transparente Ausgabe: Jede Klausel-Bewertung mit Paragraph-Referenz und Confidence-Angabe — keine Black-Box.

BAG-Rechtsprechung — was Clausa prüft

Clausa HR ist auf die arbeitsrechtlich bedeutsamsten BAG-Entscheidungen trainiert. Drei Klausel-Typen sind in der Praxis besonders konfliktreich:

  • BAG Az. 10 AZR 100/21 (2022) — Wettbewerbsverbot: Geografische Ausdehnung ohne verhältnismäßige Begründung nach §74 HGB zu weit gefasst — Klausel unwirksam.
  • BAG, st. Rspr. — Schriftformklausel: Doppelte Schriftformklauseln (§305b BGB) sind unbeachtlich, wenn mündliche Änderungen im Alltag gelebt werden.
  • BAG, st. Rspr. nach §623 BGB — Schriftformerfordernis: Kündigung oder Aufhebungsvertrag per E-Mail oder SMS führen zur Nichtigkeit — ohne Ausnahme.

Alle Angaben nach bestem Wissen. Keine Rechtsberatung. Stand: Mai 2026.

Beispiel: Arbeitsvertragsprüfung

Clausa erkennt automatisch: Vertragsart, Kündigungsfristen, Wettbewerbsverbote, Sonderklauseln und markiert Risiken mit Quellen-Verweis.

DokumentParteienVertragsdauerKündigungsfrist
Arbeitsvertrag_Schmidt.pdfAcme GmbH
A. Schmidt
01.04.2024 – unbefristetProbezeit 14 Tage, danach 4 Wochen z. 15./Monatsende

Risiko markiert: Wettbewerbsverbot: 12 Monate · 50 km Radius — über § 74 HGB hinausgehend und nach BAG-Urteil vom 15.02.2022 (Az. 10 AZR 100/21) zu weit gefasst.

Häufige Fragen

Wie lange ist die Probezeit?

Die gesetzliche Höchstdauer der Probezeit beträgt 6 Monate (§ 622 Abs. 3 BGB). In Tarifverträgen oder bei Auszubildenden können kürzere Fristen gelten. Während der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist 2 Wochen.

Wann bekomme ich eine Abfindung?

Eine Abfindung ist keine gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers. Sie wird typischerweise im Rahmen eines Aufhebungsvertrags oder einer Kündigungsschutzklage verhandelt. Der Faustwert liegt bei 0,5 Monatsgehälter pro Beschäftigungsjahr, kann aber je nach Fall deutlich variieren.

Ist eine Kündigung wegen Krankheit erlaubt?

Eine Kündigung wegen Krankheit ist nur unter strengen Voraussetzungen zulässig (§ 1 Abs. 2 KSchG). Der Arbeitgeber muss eine negative Prognose für die zukünftige Arbeitsfähigkeit belegen und Sozialauslauf sowie Wiedereingliederungsmanagement (bEM) prüfen. Behinderungsschutz nach § 85 SGB IX kann zusätzlich greifen.

Ist Homeoffice Pflicht 2026?

Das Mobile-Arbeit-Gesetz (ehemals Homeoffice-Pflicht) ist 2024 in Kraft getreten. Arbeitgeber müssen Beschäftigten, deren Tätigkeit es erlaubt, mobile Arbeit anbieten — jedoch nicht als Rechtsanspruch, sondern als Anspruch auf Prüfung und Angebot. Eine Homeoffice-Klausel im Arbeitsvertrag sollte den Umfang, die Verpflichtungen und die Kostenregelung festlegen.

Ist KI zur Personalentscheidung nach EU AI Act High-Risk?

Ja. KI-Systeme, die bei der Einstellung, Beförderung oder arbeitsrechtlichen Bewertung eingesetzt werden, sind nach Art. 6 Abs. 2 EU AI Act als High-Risk-KI eingestuft. Clausa HR unterstützt HR-Fachkräfte bei der Vertragsanalyse — nicht bei automatisierten Personalentscheidungen. Der Konformitätsprozess läuft; formale Deadline: 02.08.2026, politisch vereinbart bis 02.12.2027.

Brauche ich für den Einsatz von KI in der HR-Abteilung eine Betriebsvereinbarung?

In mitbestimmungspflichtigen Unternehmen (§87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG) ist die Einführung von KI-Systemen zur Leistungs- oder Verhaltensüberwachung mitbestimmungspflichtig. Clausa HR unterstützt die Dokumentationspflichten und liefert Unterlagen, die Grundlage für eine Betriebsvereinbarung sein können. Individuelle Rechtsberatung bleibt erforderlich.

Was unterscheidet Clausa HR von allgemeinen Legal-AI-Tools?

Horizontale Plattformen haben keine eigenen Module für deutsches KSchG, TzBfG oder BAG-Rechtsprechung. Clausa HR ist vertikal spezialisiert: branchenspezifische Prüfpfade für Arbeitsverträge, Aufhebungsvereinbarungen und Betriebsvereinbarungen — mit Frankfurt-Hosting und §203-StGB-konformer Architektur.

Datenschutz und Compliance für HR-Daten

  • Datenstandort Deutschland (EU): Personaldaten nach §26 BDSG und Art. 88 DSGVO besonders schutzwürdig — keine Datenreise außerhalb der EU.
  • EU-AI-Act High-Risk: HR-KI-Systeme zur Entscheidungsunterstützung fallen unter Art. 6 EU AI Act. Clausa HR führt Konformitätsprozess aktiv durch — formale Deadline 02.08.2026, politisch vereinbart bis 02.12.2027.
  • BetrVG §87: KI-Einführung in mitbestimmungspflichtigen Unternehmen erfordert Betriebsrat-Zustimmung — Clausa liefert Dokumentation für Betriebsvereinbarungen.
  • NeuRIS-Anbindung: Live-Anbindung an die offizielle Normquelle des Bundesamts für Justiz — aktuelle Norm- und Urteilstexte mit ELI/ECLI-Referenz.
  • Kein KI-Training: Mitarbeiterdaten bleiben vertraulich und werden nicht zum Training von Foundation Models genutzt.

Vergleich: Clausa vs. andere Legal-AI-Anbieter

Clausa im Vergleich →

Pilot-Programm Clausa HR

Vertieftes Pilot-Programm mit 5 KMU (10–250 Mitarbeiter): 6 Monate kostenloser Zugang, wöchentlicher 1:1-Call mit Product-Team, AGG-Linter und Zeugnis-Decoder im Live-Einsatz. Bewerbung auf der HR-Pilot-Seite.

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